Die Zukunft der Europäischen Union

Die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den vorherigen Präsidenten Jean Claude Juncker abgelöst. Sie kündigt in ihren Reden eine nachhaltige Politik an, die sich an den neuen Entwicklungen im digitalen Zeitalter und den neuen Herausforderungen der geopolitischen Lage orientiert. Wie bereits die Bundesregierung in ihren Koalitionspapieren kündigt auch sie einen "Aufbruch für Europa" an. Sie spricht auch von Stärke und Macht der Europäischen Union, von gemeinsamer Verantwortung für die Werte der EU. Und sie richtet diese Worte nicht nur nach außen an die USA, CHina oder Russland, sondern auch an alle, die von innen an den Europäischen Verträgen Zweifel äußern.

Mit ihren Visionen einer starken EU wird sie auch auf die Stimmen anderer führender Politiker der EU wie beispielsweise die Ungarns Ministerpräsiden Victor Orbán oder des polnischen Regierungschefs Mateusz Morawiecki treffen. Diese fordern - zusammen mit der tschechischen, slowenischen und Italiens populistischer Regierung - eine Stärkung der Nationalparlamente und sehen ihre nationalstaatliche Souveränität verletzt. Einziges Feld einer Vertiefung der Zusammenarbeit ist für sie der Bereich der Sicherheitspolitik. Auch die skandinavischen und baltischen Staaten, die Niederlande, Irland, Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen wollen zunächst den "europäischen Mehrwert" gesichert wissen, bevor sie sich für eine weitere Vertiefung und intensivere Zusammenarbeit mit weiteren Übertragungen von Kompetenzen an Brüssel einsetzen. So wird es die Aufgabe der neuen Kommissionspräsidentin und ihres Teams sein, alle EU-MItglieder mitzunehmen und die weitere Spaltung der EU zu verhindern.

Nach dem Brexit, der nun auf den 31. Januar 2020 verschoben worden ist, plädiert sie für enge wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Großbritannien.

 

 

Rede zur Lage der EU 2017 von Kommissionspräsident Juncker

Rede Emmanuel Macron „Initiative für Europa“ (2017)

deutsche Version, veröffentlicht auf der Website der Französischen Botschaft

Discours Emmanuel Macron

Französische Originalversion auf der Website des Elysee-Palastes

Kontakt

CAPTCHA Image[ neues Bild ]

Letzte Änderung: 03.12.2019

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln